Diesmal obliegt es mir, mich vorzustellen. Ich bin der Undermops-Nachfolger und heiße Minimops. Wenn man es nicht genau wüsste, könnte man meinen, wir wären Zwillinge, sind wir aber nicht.
Äußerlich hat sich zwar kaum etwas geändert. So trage ich jetzt meine Nase (Aktor) etwas tiefer und das Führungsrad wurde leicht angepasst, aber der große Unterschied zu meinem Vorgänger steckt in mir. Wenn der Undermops schon eine schnelle Auffassungsgabe hatte, so nennen mich meine Entwickler*innen von Le Gorbitz Robotz einfach: hochbegabt. Ich verblüffe sie immer wieder mit meiner rasend schnellen Reaktionszeit, die es mir ermöglicht, auf einem Millimeter genau zu fahren und das bei 2,7 km/h. Das haben sie damit erreicht, dass sie meinen Motortreiber und die Winkelsensoranbindung komplett neu programmiert und optimal angepasst haben. Sie erhoffen sich dadurch, dass ich das diesjährige Robotgame-Ergebnis (2. Platz) noch übertreffen kann.
Und wer auf die technischen Daten wert legt, hier sind sie:
Gewicht: 493 g
max. Geschwindigkeit: 2,7 km/h
Teile: 71 Stück
Höhe: 8,0 cm
Breite: 8,8 cm
Länge: 15,3 cm
Antrieb: 2 mittlere Motoren
Aktor: ein mittlerer Motor
Sensor: Winkelsensor
Spannung: 9 V (geregelt)
Leistungsgewicht: 22 g/W
So, jetzt heißt es für Le Gorbitz Robotz erst einmal meine optimalen PID-Werte zu ermitteln, damit ich mir die Maximalpunktzahl im Robotgame vornehmen kann.
Und dann bleibt mir nur noch eins zu sagen:
Mit viel Spaß und einem (Mini)Mops sind wir: Le Gorbitz Robotz
FLL D-A-CH in Leipzig
Die meisten von euch wissen sicherlich nicht, was D-A-CH und FLL ist. Deshalb noch eine kurze Erläuterung. D-A-CH ist nicht Tag auf sächsisch ausgesprochen, wobei wir zwei super Tage in Leipzig hatten, sondern steht für die Länderkennzeichen von Deutschland (D), Österreich (A) und der Schweiz (CH). FLL steht für die First Lego League, ein internationaler Wettbewerb der Tausende von Schülerteams, seit über 26 Jahren, weltweit begeistert. Im diesjährigen Finale am 18. und 19.04.2026 kamen 25 von 646 Teams zusammen, um die besten Teams in Bereich Forschung, Roboterdesign, Grundwerte und Robotgame zu ermitteln. Diese hatten sich vorher im Regionalausscheid und Halbfinale durchgesetzt. Leider war dieses Jahr für uns, Le Gorbitz Robotz, im Regionalausscheid Schluss.
Wir ließen es uns aber nicht nehmen, den besten Teams über die Schultern zu schauen, uns auszutauschen, viel zu lernen und natürlich die Atmosphäre aufzusaugen.
Angereist mit der Bahn, welche diesmal keine allzu große Verspätung hatte, ging es erst einmal ins Hotel, um unsere Sachen abzugeben. Danach machten wir uns auf den Weg ins Neue Rathaus von Leipzig.
Viele unterschiedliche Mitmachangebote, Roboterhunde, fußballspielende Roboter, Drohnen und eine Menge Archäologie, gepaart mit High-Tech erwarteten uns. Und wir hatten die Qual der Wahl: Womit zuerst anfangen? Aber das Wichtigste waren die anderen Teams. Für diejenigen von uns, die sich mit anderen Teams austauschen wollten, ging es direkt in den zweiten Stock. Jede(r) konnte sich nach ihrer/ seiner Vorliebe beschäftigen.
Nachmittags standen die Live-Challenges an. Ein kleiner Nebenwettbewerb, bei dem jedes Team, innerhalb von 20 Minuten 3 Aufgaben lösen musste. Diesmal war es ein Roboter mit unterschiedlich großen Rädern, der etwas auf einem Podest ablegen, eine Flagge vom Spielfeld in die Startzone holen und die Lore von einer Startzone in die andere bringen sollte. MANOSapiens und rhsRobotX konnten eine Aufgabe lösen. Die Live-Challenge konnte Here We Go mit drei gelösten Aufgaben für sich entscheiden. Am meisten Spaß machten die Gespräche mit rhsRobotX aus Braunschweig, Capricorns aus der Schweiz und am nächsten Tag mit PhoenixRobotics aus Wismar, Experience aus Bad Saarow und We Robots aus Cottbus.
rhs waren es auch, die mit ihrer Trommel und Musikbox versuchten, richtig Stimmung in den Laden zu bringen. Zumindest eine kleine Polonaise haben sie mit uns auf die Beine gestellt.
Dann ging es zurück ins Hotel und für Nia und ihre Mama zum Konzert.
Der Sonntag war zum bersten mit Forschungs- und Roboterdesignvorträgen und den Robotgame-Läufen gefüllt. Jede(r) von uns war bei fünf Vorträgen dabei. Was fast so viel wert ist, wie fünf Finalteilnahmen und uns viele gute Ideen aufgezeigt hat, wie wir unsere Vorträge und vor allem unseren weltweit kleinsten Roboter, den Minimops, noch verbessern können.
Unseren Minimops hatten wir natürlich mit und es war immer eine Freude, die Teams zum Staunen zu bringen. Alle die ihn in der Hand oder in Aktion gesehen hatten, waren hellauf begeistert. Das machte uns natürlich stolz und zeigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Außerdem ist es ein riesen Ansporn, uns in der nächsten Saison mächtig ins Zeug zu legen, damit wir wieder mit genialen Teams schöne Tage verbringen und fachsimpeln können.
Auch dieser Tag verging wie im Flug und ehe wir uns versahen, standen wir, erschöpft aber glücklich, auf dem Bahnsteig und warteten auf unseren Zug.
Die Kosten für unseren Ausflug und die Hotelübernachtung übernimmt dankenswerter Weise unser Sponsor Sandstorm.
Und wer uns einmal live erleben möchte, kommt einfach beim nächsten Regionalausscheid vorbei, wenn es wieder heißt:
Mit viel Spaß und einem Mops sind wir: Le Gorbitz Robotz!
Uff, was für ein Tag. Diesen FLL-Regionalwettbewerb 2026 werden wir, Le Gorbitz Robotz, so schnell nicht vergessen, aber einfach der Reihe nach.
Nach intensiver und monatelanger Entwicklungsarbeit an unserem Forschungsprojekt (eine neuartige Blockbergetechnik) trafen wir uns am Freitag zur Generalprobe der Präsentationen. Leider ging es Alwin und Anton da schon nicht wirklich gut, was uns veranlasste, unsere Sprechanteile der Präsentationen neu zu verteilen und auch beim Robotgame eine neue Zuordnung vorzunehmen. Immer noch mit der Hoffnung am nächsten Tag den Wettkampf vollzählig bestreiten zu können. Nicht besser wurde es, als Mika feststellen musste, dass ihm sein Fahrrad geklaut worden war. Also keine guten Voraussetzungen, dem Wettkampftag unbeschwert entgegenzusehen. Wenigstens bewies unser Undermops, dass er sehr stabil eine hohe Punktzahl einfahren konnte und die Vorträge auch mit der notwendigen Umbesetzung funktionierten.
Alwin der Held des Juryraumes
08:15 Uhr trafen wir uns im Barkhausen-Bau. Ja, diesmal nicht im TU Hörsaalzentrum, da drei Tage zuvor, wegen eines Fehlers in der Brandmeldeanlage, der FLL-Regionalwettbewerb verlegt werden musste. Leider bestätigten sich unsere Befürchtungen, Alwin und Anton waren mit 39 °C Fieber krank. Alwin ließ es sich trotz Fieber und Schüttelfrost nicht nehmen (auch seine Eltern konnte ihn nicht umstimmen) 09:30 Uhr seinen Anteil zu zwei grandiosen Präsentationen (Forschungsprojekt und Roboterdesign) zu leisten. Danach ging es für ihn ab nach Hause und ins Bett.
Block-to-Go
Aber zurück zum Forschungsprojekt. Unser Forschungsprojekt konnten wir der Jury sehr souverän vorstellen und nicht nur unser Archäologie-Experte Norman hatte seine helle Freude daran.
Außer ihm waren zahlreiche Freunde, Eltern, Großeltern und Unterstützer anwesend und füllten den Juryraum fast komplett aus. Sie alle konnten mit ansehen, wie wir mittels Seilsäge und einer ausgeklügelten Verschalungsmethode einen Block mit Artefakten direkt aus dem Erdreich bergen konnten, ohne, wie üblich, die Seiten freibaggern zu müssen.
Unsere Maschine haben wir übrigens auf den Namen Block-to-Go getauft. Klar, wer aus der Platte kommt, kennt sich mit Blöcken aus 😊.
Und dass wir gerne mit Worten und Wortkreationen spielen, zeigte sich auch bei unserem Forschungsprojektnamen: Schrödingers Huhn. Denn was wir letztendlich mittels Blockbergung gehoben haben, war das fehlende Legohuhn auf der Robotgame-Platte. Die FLL-Insider mussten hierbei schmunzeln und es sollte noch besser und vor allem energiegeladener werden.
Weltneuheiten und Innovationen im Rallye-Stil
Beim Roboterdesignvortrag wurde die Schlagzahl nochmals erhöht. Ein logischer Schritt für ein Team, was sich auf die Fahnen geschrieben hatte, ein erfolgreiches Rallyeteam zu sein. Es wurde mit Videos, Morphing-Bildern und Diagrammen gezeigt, wie wir letztendlich, nach 21 unterschiedlichen Undermops-Varianten, den kleinsten und höchstwahrscheinlich leichtesten (486 g) FLL-Roboter der Welt mit einem EV3-Block entwickelt und konstruiert haben.
Dabei wurde jedes einzelne Teil (70 Teile für den gesamten Undermops) geprüft und das Achsgewicht ausgemessen und optimiert. Ein Novum stellte auch unsere Batterielösung dar. Mit R6-Li-Ion-Akkus konnten wir erstmals eine stabile Spannung auf den Roboter bringen. Und eine eigens entwickelte Skriptsprache für unsere Wettkampfmöpse rundete das Bild einer hoch wissenschaftlichen Roboterentwicklung ab. Außerdem haben wir jeden einzelnen Zentimeter dokumentiert. In Summe sind bei unseren Tests 3.074 Meter zusammengekommen. So sorgten wir auch hier für staunende Gesichter und die Jury hatte Mühe mit dieser Informationsflut und der Teamenergie klarzukommen. Was unser ausgemachtes Ziel war. Wir wollten die Grenzen im Roboterdesign verschieben und begeistern.
Danach hieß es erst einmal sich auf den ersten Testlauf vorzubereiten und die anderen Teams unter die Lupe zu nehmen.
Spaß, Stimmung und Stolz
Beim Testlauf konnten wir feststellen, dass bis auf ein paar Kleinigkeiten alles funktionierte. So konnten wir ganz entspannt die ersten Gespräche mit anderen Teams (Gymtologen, EGT Runner, GreenSubmarine und Sankt Afra) führen - wie viele Punkte sie so machen und welche Wettkampfstrategie sie haben.
Das gab uns schon einmal ein gutes Gefühl, dass wir vorne mitmischen können. Langsam sprach es sich auch herum, dass wir einen extrem kleinen und schnellen Roboter mitgebracht hatten.
Und unser Undermops avancierte zum Foto-Star. Sogar Schiedsrichter wollten ein Bild von ihm machen. An der Platte konnte er auch überzeugen. Mit 370 Punkten konnten wir uns nach dem zweiten Qualilauf auf Platz 2 des Robotgames setzen. Ab jetzt nahm die Stimmung immer mehr Fahrt auf. Wir wurden von immer mehr Personen angefeuert. Nach dem letzten Qualilauf standen wir auf Platz 3 nur 10 Punkte hinter MANOSapiens und 55 Punkte hinter EGT Runner. Der Jubel kannte keine Grenzen. Wir waren das erste Mal in das Viertelfinale eingezogen. Unglaublich! Unfassbar! Einfach nur grandios!
Zum Freudentaumel kam hinzu, dass wir unser Forschungsprojekt, als eines der besten, auf der Hörsaalbühne aufführen durften. Wenn die Stimmung da schon super war, sie wurde noch besser.
Mit diesem Rückenwind, ach Quatsch, Orkan, ging es zum Viertelfinale. Wir wurden mit Undermops-Schlachtrufen oder Fangesängen "Olé, Olé, Olé Gorbitz Robotz, aus dem Dresdner Westen mit dem Undermops" oder "Das war so wunderschön, das war so wunderschön, das war – das war so wunderschön" nach vorne gepeitscht.
Ab da hatten wir auch die InfineonMinions mit unserer unglaublichen Energie und Spaß zu unseren Fans gemacht. Eltern, Großeltern, Norman und Sandstormers von unserem Sponsor Sandstorm kamen aus dem Feiern nicht mehr heraus.
Wir schafften den Einzug ins Halbfinale und zogen in das Finale ein.
Im ganzen Freudentaumel verdichtete sich bei uns immer mehr das Gefühl, dass das unser Tag wird und wir in die nächste Runde des FLL-Wettbewerbes einziehen können. Auch andere Teams spürten es und gratulierten uns zu dieser phantastischen Leistung.
Jetzt mussten wir nur noch die Siegerehrung abwarten. Die Freude darauf war riesig und die Anspannung zum Greifen.
Auf dem Olymp
Als erstes wurde das Forschungsprojekt nominiert und wie nicht anders zu erwarten, durften wir auf die Bühne, bekamen aber den Pokal nicht.
Für uns kein Problem, da wir ja auf den Roboterdesign-Pokal spekulierten und ein klein wenig auf den Gesamtpokal. Was man dabei wissen muss, es wird immer geschaut, dass nicht ein Team alle Pokale bekommt, auch wenn es überall das beste Team gewesen ist.
Danach war der Roboterdesignpokal dran und da konnte es normalerweise nur Le Gorbitz Robotz werden. Das sahen nicht nur wir so, sondern auch der Coach von MCGBots und EGT Runner. Logischerweise wurden wir auch nominiert und EGT Runner war überglücklich diesen Pokal zu bekommen und wir malten uns schon mal aus, wie genial es sein würde, ganz oben zu stehen und den Gesamtpokal in den Händen zu halten.
Weiter ging es mit dem Pokal für die Grundwerte (Entdeckung, Innovation, Wirkung, Inklusion, Teamwork, Spaß). Und als wir auch hier nominiert waren, aber ManosRobots diesen bekommen hatte, war es klar, wir werden den Gesamtpokal bekommen.
Aber vorher hieß es noch den Coach-Award zu vergeben und den Sieger im Robotgame zu küren. Dieser wurde damit angekündigt: "Dass das Ergebnis extrem knapp zwischen MANOSapiens und Le Gorbitz Robotz ausgefallen ist". Leider wurden wir als Zweiter auf die Bühne gerufen, was unsere Freude über das fantastische Ergebnis nicht im Geringsten schmälerte, da ja noch der Pokal für die Gesamtwertung auf uns wartete.
Und so kam es, dass ManosRobots als 3. und EGT Runner als 2. in der Gesamtwertung auf die Bühne gerufen wurden. Die EGT Runners feierten und meinten: Super, wir können gemeinsam zum FLL-Halbfinale nach Wildau fahren.
Jetzt ging es um den Gesamtsieger und dieser wurde mit den Worten auf die Bühne gebeten: "Ihr wisst alle wer es ist und es kann nur dieses eine Team geben und dieses Team ist: MANOSapiens!"
Wir wünschen EGT Runner und MANOSapiens viel Erfolg beim Halbfinale in Wildau. Und unsere Fans können sich schon auf die nächste Saison mit einem Undermops-Nachfolger freuen.
In diesem Sinne: Mit viel Spaß und einem Mops sind wir: Le Gorbitz Robotz!
Macher von Le Gorbitz Robotz im SLUB-Makerspace
Am 08.12.2025 konnten die Schülerinnen und Schüler an unserem Gymnasium Dresden-Gorbitz ausschlafen, denn dieser Montag war ein freibeweglicher Ferientag.
Obwohl das nicht ganz richtig ist. Wir, das Team Le Gorbitz Robotz (8 Teammitglieder plus Coach), konnten und wollten nicht ausschlafen, denn kurz vor halb 09:00 Uhr trafen wir uns am Gymnasium, um in den SLUB-Makerspace zu fahren. Was der SLUB-Makerspace ist? Der SLUB-Makerspace ist eine voll ausgestattete Werkstatt in der SLUB Dresden. Unter anderem kann man mit Lasercutter, 3D-Drucker, 3D-Scanner u. v. m. seiner Kreativität Ausdruck verleihen.
Für uns ging es darum, den Geräteführerschein für den 3D-Scanner machen zu dürfen. In Vorbereitung dafür, hatten wir den Test für die Sicherheitsbelehrung und den 3D-Scanner erfolgreich abgelegt. Übrigens kann sich jedes Kind ab 14 Jahren an der SLUB kostenlos anmelden und damit auch die vielfältigen Angebote nutzen.
Nach einer kurzen Einführung am stationären und mobilen 3D-Scanner konnten wir selbst Hand anlegen und unser mitgebrachtes Artefakt, welches uns freundlicherweise von Dr. Karina Iwe vom Schloss Klippenstein in Radeberg zur Verfügung gestellt wurde, einscannen. Dabei handelte es sich um ein Replikat eines antiken Gefäßes, welches wir nach einigen Versuchen und dem Stopfen von ein paar Löchern als hochauflösendes 3D-Modell visualisieren konnten.
Stolz machte uns, dass wir mit Technik im Wert von 30.000 – 80.000 Euro selbstständig arbeiten durften und das mit gerade mal 10 oder 11 Jahren.
Übrigens, wer sich fragt, weswegen wir so einen Geräteführerschein brauchen und dafür einen Ferientag investieren? Ganz einfach: Wir benötigten noch Daten und Material für unser Forschungsprojekt in der First Lego League. Und da es diesmal um Archäologie geht, dreht sich bei uns seit jetzt 5 Monaten alles um neue Technologien und wie diese gewinnbringend für die Archäologie genutzt werden können.
Unser Entwicklungs- und Forschungsergebnis kann am 17.01.2026 beim FLL-Regionalwettbewerb im Hörsaalzentrum der TU Dresden in Augenschein genommen werden.
Und dann heißt es wieder: Mit viel Spaß und einem Mops sind wir: Le Gorbitz Robotz!
Danksagung für die finanzielle Unterstützung
In dieser Woche erreichten uns eine neue Präzisionswaage und mehrere neue Magnetrührer mit Heizelement sowie die Materialien für den Start des diesjährigen Wetterballons. Damit erweitern wir nicht nur unsere experimentellen Möglichkeiten, sondern stärken auch das forschende Lernen und die Begeisterung unserer Schülerinnen und Schüler besonders im Chemie- und Profilunterricht. Die finanziellen Mittel stammen nicht aus dem Schulbudget.
Die Verbesserung unserer Ausstattung wird durch die Förderung des Fonds der chemischen Industrie möglich. Wir bedanken uns herzlich beim Fonds der Chemischen Industrie für die großzügige finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.500 Euro. Die Unterstützung des Fonds ist ein wertvoller Beitrag zur Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung – dafür danken wir ganz herzlich!
Kein Sand im Getriebe und mächtig Rückenwind durch unseren Sponsor Sandstorm
Am 12.09. konnten wir zwei Vertreterinnen unseres Sponsors Sandstorm in den heiligen Hallen von Le Gorbitz Robotz begrüßen. Sie wollten und konnten sich ein Bild davon machen, mit welchem Elan, Ehrgeiz und Spaß wir (5. bis 10. Klassen) gemeinsam an dem diesjährigen 'First Lego League'-Thema forschen und entwickeln.
Diesmal dreht sich übrigens alles bei der Unearthed-Saison um Archäologie, da passt schon mal der Name Sandstorm ganz gut. Was auch sehr schön passt, sind die gemeinsamen Ziele und Werte von Sandstorm und Le Gorbitz Robotz. So konnten wir in den zwei Stunden feststellen, dass Nachhaltigkeit, Achtsamkeit, Bescheidenheit und Neugier sowie Respekt keine leeren Phrasen sind.
Die Unterstützung von Sandstorm erstreckt sich von einer 2000 Euro Spende über einen Satz neuer Team-Shirts bis zur Kontaktknüpfung zu den, von uns dringend benötigten, Archäologie-Expertinnen und -Experten. Am Ende des Tages konnten wir gutgelaunt feststellen, dass wir auf der gleichen Wellenlänge liegen (dieser Spruch hätte super bei der letzten Submerged-Saison gepasst) und wir hoffen nicht, auf Sand gebaut zu haben (der passt schon besser).
Vielen Dank an Sandstorm und ganz speziell an Karo und Finja. Wir sind gespannt, wo wir in dieser Saison, mit diesem enormen Rückenwind, landen werden. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit könnt ihr am 24.01.2026 beim Regionalausscheid in der TU Dresden live erleben. Dann heißt es wieder:
„Mit viel Spaß und einem Mops sind wir: Le Gorbitz Robotz!“